Bei der Wartung einer PV-Anlage geht es um drei Dinge. Fehler finden, bevor sie Ertrag kosten oder gefährlich werden, die vorgeschriebenen Prüfungen erledigen und alles so dokumentieren, dass Versicherer und Prüfer es nachvollziehen können. Wir übernehmen den Teil, der auf großen Dächern am meisten Zeit kostet, die Inspektion der ganzen Anlage mit Wärmebild und Foto aus der Luft. Auf Wunsch koordinieren wir danach Messung, Reinigung und Reparatur mit Fachbetrieben aus der Region.
Was zur Wartung gehört und wer was macht
- Inspektion mit Wärmebild und Foto. Das machen wir aus der Luft. Jeder Befund steht modulgenau im Belegungsplan, mit Bild, Dringlichkeit und elektrotechnischer Einordnung.
- Messungen und Prüfung der Schutzmaßnahmen. Das macht eine Elektrofachkraft nach DIN EN 62446-1 und DIN VDE 0105-100. Auf Wunsch beauftragen und koordinieren wir einen Elektrofachbetrieb.
- Reinigung der Module. Wenn das Wärmebild oder der Ertrag es nahelegen, durch einen Reinigungsbetrieb, ebenfalls auf Wunsch von uns koordiniert.
- Reparatur. Defekte Steckverbinder, Module oder Leitungen tauscht ein Elektrofachbetrieb, gezielt an den Stellen aus unserem Bericht.
Hat Ihre Anlage schon einen Wartungsbetrieb, bekommt er einfach unseren Befund. Dann misst er dort, wo es auffällig ist, statt jede Reihe einzeln abzusuchen.
Wie oft gewartet werden sollte
Gewerblich betriebene Anlagen, etwa auf Werkhallen, Ställen oder Maschinenhallen, müssen nach DGUV Vorschrift 3 wiederkehrend durch eine Elektrofachkraft geprüft werden. Als Richtwert gelten 4 Jahre. Art, Umfang und Fristen legt der Betreiber über seine Gefährdungsbeurteilung fest. Eine Anlage auf einem staubigen Hallendach oder in einem Betrieb mit Tierhaltung kann kürzere Abstände rechtfertigen. Nach Sturm, Hagel, Umbauten oder festgestellten Mängeln ist eine Prüfung außerhalb des Turnus sinnvoll. Die Einzelheiten stehen im Beitrag Muss eine PV-Anlage regelmäßig geprüft werden?
Für private Anlagen gibt es keine Prüfpflicht in diesem Sinn. Versicherungsbedingungen können aber Nachweise verlangen, und auch eine private Anlage altert. Steckverbinder korrodieren, Tiere beschädigen Kabel, Hagel hinterlässt Risse im Glas.
So läuft die Wartung
- Sie schildern uns Anlage und Anlass und schicken, wenn vorhanden, Belegungsplan und Daten aus dem Monitoring.
- Wir beobachten das Wetter und schlagen einen sonnigen Tag vor. Im Winter gibt es dafür nur wenige Tage, im Frühjahr und Sommer deutlich mehr.
- Wir befliegen die Anlage mit Wärmebild und Foto, während sie einspeist.
- Sie bekommen den Bericht mit allen Befunden und einer Liste, wo gemessen, gereinigt oder repariert werden sollte.
- Auf Wunsch koordinieren wir die Arbeiten. Beim nächsten Termin sehen wir auf dem Bild, ob alles erledigt ist.
Warum Elektroniker
Hinter FLYX stehen Elektroniker aus Industrie und Handwerk und die Elektrokonstrukteure der FISEKON GmbH, die seit 1998 Schaltanlagen für die Industrie bauen. Wir sehen im Wärmebild nicht nur, dass ein Modul warm ist, sondern ordnen ein, ob eher eine Bypassdiode, ein String ohne Last, ein heißer Steckverbinder oder Verschmutzung dahintersteckt. Das spart der Elektrofachkraft die Suche. Was das Wärmebild zeigt und was nicht, steht im Beitrag Wärmebild von der PV-Anlage.
Was es kostet
Einen Pauschalpreis nennen wir nicht. Der Aufwand hängt vor allem von diesen Punkten ab.
- Größe der Anlage und Zahl der Dachflächen oder Reihen
- Ob nur die Inspektion gebraucht wird oder auch Messung, Reinigung und Reparatur
- Lage und Anfahrt von Harsewinkel aus
- Ob die Wartung einmalig ist oder regelmäßig stattfinden soll
Schildern Sie uns Ihre Anlage. Wir sagen Ihnen ehrlich, was eine Wartung bringt und was sie kostet. Nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf. Gibt es schon einen konkreten Fehler, hilft PV-Anlage prüfen lassen weiter.