Das Paderborner Land ist das Windrevier Westfalens. Eine Übersicht des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe nennt für den Kreis Paderborn über 500 Windenergieanlagen, mehr als in jedem anderen westfälischen Kreis. Allein in Lichtenau standen 2021 nach derselben Quelle 184 Anlagen, so viele wie in keiner anderen Gemeinde Westfalens. Und der Ausbau geht weiter. Schon 2023 gab es im Kreis Paderborn nach Angaben des Landesamts den größten Zuwachs an Windleistung in NRW, 2024 wurden im Kreis Paderborn 25 neue Windräder errichtet, mehr als in jedem anderen Kreis in NRW.
Rotorblätter für die wiederkehrende Prüfung
Je mehr Anlagen in Betrieb sind, desto mehr Prüfungen stehen jedes Jahr an. Für die Rotorblätter braucht der Sachverständige vollständige, gut aufgelöste Bilder. Wir befliegen die Anlage und ordnen jede Auffälligkeit nach Blatt, Seite und Radius zu, etwa Erosion an der Vorderkante, Risse oder Spuren von Blitzeinschlägen. So lässt sich gezielt entscheiden, wo jemand mit Seil oder Bühne genauer hinsehen muss. Mehr unter Rotorblatt-Inspektion und in den Beiträgen Erosion an der Vorderkante und Wiederkehrende Prüfung der Windenergieanlage.
Leitungen zwischen den Windparks
Wo viele Windparks einspeisen, laufen auch viele Leitungen. Freileitungen und Masten prüfen wir aus der Luft, ohne Mastbesteigung und ohne Abschaltung. Das Wärmebild zeigt Klemmen und Verbindungen, die unter Last zu warm werden, dazu dokumentieren wir Bewuchs entlang der Trasse. Mehr unter Freileitung und Strommast prüfen.
Dächer, Hallen und PV-Anlagen
Auch im Kreis Paderborn liegen viele PV-Anlagen auf Hallen, Ställen und Gewerbedächern. Das Wärmebild aus der Luft zeigt, wo Module, Strings oder Steckverbinder auffällig sind. Gewerbliche Anlagen müssen wiederkehrend durch eine Elektrofachkraft geprüft werden, wie wir das aus einer Hand koordinieren, steht unter PV-Anlage Wartung. Für Dächer gibt es die Dachinspektion und für große Flachdächer die regelmäßige Dachwartung.
Von Harsewinkel ins Paderborner Land
Wir kommen aus Harsewinkel im Kreis Gütersloh. Hinter FLYX stehen Elektroniker aus Industrie und Handwerk und die Elektrokonstrukteure der FISEKON GmbH, die seit 1998 Schaltanlagen für die Industrie bauen. Bei Windenergieanlagen und Leitungen sehen wir deshalb nicht nur die Oberfläche, sondern auch die Technik dahinter.